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Dänischenhagen schlägt Förderung aus

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Dänischenhagen. Ausbessern oder sanieren? Vor dieser Entscheidung zum Sturenhagener Weg zwischen Grünredder und Schulstraße stand die Gemeindevertertung am Donnerstagabend zum wiederholten Mal. Und wie 2009, als Gelder aus dem Konjunkturprogramm II für das Vorhaben lockten, gab es auch jetzt keine Mehrheit für eine Sanierung, die von der Aktiv-Region unterstützt worden wäre. Tim Gabrys (WIR) warb für die "einmalige Chance", den Zustand der Straße in dem Abschnitt zu verbessern. Und auch Bürgermeister Wolfgang Steffen (CDU) appellierte an die Fraktionen, diesen Weg zu gehen. "Der Schwerlastverkehr wird zunehmen, die Zuschüsse laufen aus. Wenn wir es jetzt nicht machen, zahlen wir später alles alleine." Jetzt gäbe es immerhin einen Zuschuss von rund 70 000 Euro. Der Anteil der Gemeinde läge nach Abzug der Ausbaubeiträge, die die Anwohner zahlen müssten, bei etwa 100 000 Euro, rechnete Ursula Witt (SPD) vor. "Zuviel Geld für so ein kleines Stück Straße." Hans-Joachim Schröder (CDU) hingegen war überzeugt, dass die Investition lohnt. Der Unterbau halte der heutigen Belastung nicht mehr Stand. "Kleckerweise Asphalt aufzubringen ist wie ein Pflaster auf ein Krebsgeschwür zu kleben", gab Schröder zu bedenken. Da zum Unterbau noch keinerlei verlässliche Aussagen vorliegen, könne keine Entscheidung gefällt werden, stellte Horst Mattig (SPD) fest. Daran änderte auch der Vorschlag von Büroleiter Dirk Osbahr nichts, den Antrag fristgerecht bis 31. Dezember zu stellen, um sich die Förderung zu sichern, und gegebenenfalls hinterher die Notbremse zu ziehen. Nach einer Beratungspause ergab die Abstimmung acht Ja- und acht Nein-Stimmen. Steffen: "Damit sind die Fördermittel verloren."

 

Gelesen bei: www.SHZ.de

 

Neues Bauland in Scharnhagen

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Dänischenhagen. Das geplante Baugebiet westlich der Dörpstraat in Scharnhagen war erneut Diskussionsthema in der Gemeindevertretung. Die SPD-Fraktion sieht die Notwendigkeit für die Ausweisung eines weiteren Baugebiets für Dänischenhagen nicht, jedenfalls noch nicht, wie Horst Mattig deutlich machte: "So ein Baugebiet macht die Gemeinde nicht reicher. Das Gegenteil ist der Fall." Das Geld solle lieber in die Unterhaltung der vorhandenen Infrastruktur gesteckt werden, schlug er vor. Besonders aber die Unterbringung und damit verbundenen Kosten für den Nachwuchs der Neubürger machen ihm und Ursula Witt dabei Sorgen. "Das ist doch widersinnig. Einerseits bekommen wird die Kinder jetzt schon nicht untergebracht, und auf der anderen Seite planen wir ein Baugebiet. Das passt nicht", erklärte Witt. Mattig beantragte, die Aufstellung des Bebauungsplans um drei Jahre zu vertagen. Sein Antrag wurde abgelehnt, der Beschlussvorschlag der Verwaltung ging mit acht Ja-, sechs Neinstimmen und einer Enthaltung durch.

 

Gelesen bei: www.shz.de

Aktualisiert ( Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 15:36 Uhr )
 

Der Wohld als Sport-Region

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Gutachten soll Möglichkeiten aufzeigen

Gettorf. Wie können die vorhandenen Sportanlagen effizienter genutzt werden? Ist das Angebot der Vereine noch zeitgemäß? Welche Kooperationsmöglichkeiten gibt es? Um Antworten auf diese und andere Fragen rund um eine der schönsten Nebensachen der Welt zu bekommen, lässt Gettorf auf Antrag der SPD-Fraktion einen Sportentwicklungsplan erstellen. Profitieren soll davon der gesamte Dänische Wohld.Die Gesellschaft wandelt sich. Dies hat auch Auswirkungen auf den Sport. „Wir werden älter und dicker, bekommen weniger Kinder, wir werden internationaler, der Staat wird ärmer“, bringt es Professor Robin Kähler auf den Punkt.

Der Sportwissenschaftler und Direktor des Sportzentrums an der Uni Kiel und das Berliner Büro Die Raumplaner wollen erarbeiten, wie ein attraktives, finanzierbares und nachhaltiges Sportangebot in der Region aussehen kann. „Damit bekommen unsere Kommunalpolitiker wichtige Fakten als Basis für künftige Entscheidungen an die Hand“, so Tomas Bahr, Büroleiter beim Amt Dänischer Wohld.„Erfolg kann ein solches Gutachten nur haben, wenn wir über den Tellerrand schauen“, ist der Gettorfer Bürgermeister Jürgen Baasch überzeugt. Robin Kähler und seine Mitarbeiter wollen deshalb bei ihrer Erhebung einen großen Kreis um Gettorf ziehen. Wie Tomas Bahr erläuterte, sollen neben dem direkten Gettorfer Umland auch die Gemeinden des Amtes Dänischenhagen und die Gemeinde Altenholz einbezogen werden.Der Bestandsaufnahme, an der zurzeit gearbeitet wird, folgt eine schriftliche Befragung aller Sportvereine in der Region. Den Auftakt bildet eine Informationsveranstaltung mit Robin Kähler am 12. Januar ab 18.30 Uhr im Gettorfer KuBiZ, zu der die Repräsentanten der Sportvereine sowie die Bürgermeister der Wohld-Gemeinden eingeladen sind. Damit auch das Meinungsbild der Bürger in das Gutachten einfließen kann, bekommen in der zweiten Januarhälfte 2000 zufällig ausgewählte Gettorfer im Alter zwischen 14 und 85 Jahren Fragebögen ins Haus geschickt. Die Fragen werden sich nicht nur auf das Angebot der Sportvereine beziehen, sondern auch die Wünsche der nicht organisierten Sportler berücksichtigen. Als Beispiele nannten Baasch und Bahr Skaten, Nordic Walking und Radfahren - Sportarten, die vielfach nicht unter dem Dach eines Vereines ausgeübt werden. Der Bürgermeister und der Büroleiter hoffen auf eine möglichst hohe Rückmeldung, damit sich der Gutachter und seine Mitarbeiter auf ein breites Meinungsspektrum der Bevölkerung stützen können.

Der rund 20000 Euro teure Sportentwicklungsplan wird maßgeblich von der Aktiv-Region und vom Land Schleswig-Holstein bezuschusst. Wie Tomas Bahr sagte, könne das Gutachten dazu beitragen, teure Fehlentscheidungen zu vermeiden. So erhoffe er sich unter anderem eine Antwort auf die Frage, ob die vom Robin-Wohld-Verein gewünschte zentrale große Halle für den Wohld wirklich notwendig ist. Auch im Hinblick auf den vom Gettorfer SC geforderten Kunstrasenplatz soll das Gutachten den Kommunalpolitikern als Entscheidungsgrundlage dienen. Jürgen Baasch: „Vielleicht wird sich herausstellen, dass der Standort am Ringweg nicht mehr ausbaufähig ist und es sinnvoller wäre, die Sportanlagen im Bereich des Schulzentrums zu konzentrieren.“

 

Gelesen bei: www.KN-online.de

 

 

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