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Dorffest 2012

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Hier das Aktuelle Programm zum Dorffest 2012

 

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MTV muss die Beiträge erhöhen

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Gemeinde möchte Sportverein bei Unterhalt der Sportanlagen in die Pflicht nehmen / Liste mit Einsparpotenzial für die Gemeindevertretung

Dänischenhagen. Groß war das Interesse der Mitglieder an der Hauptversammlung des MTV Dänischenhagen am Freitagabend. Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Hartwig Rodde, einem kurzen Grußwort von Bürgermeister Wolfgang Steffen und einem Resümee des vergangenen Jahres durch den Vereinsvorsitzenden, kam dieser schnell zu einem Tagesordnungspunkt, bei dem es erste kontroverse Aussprachen gab: "Beitragserhöhungen".

"2011 ist das erste Jahr seit langem", so Rodde, "das mit einem Minus abgeschlossen wurde". Dieser Gesichtspunkt und die Tatsache, dass man sich mit einer Erhöhung der Beiträge dem Niveau der Nachbarvereine anpasse, mache diesen Schritt notwendig. Besonderes Augenmerk habe der Vorstand darauf gelegt, dass die Beitragserhöhung für die Mitglieder eine ausgewogene Mehrbelastung darstellt, dass soziale Gesichtspunkte berücksichtigt werden. "Vor die Beitragserhöhung haben wir die Beitragsgerechtigkeit gestellt", sagte Rodde. So wurde beispielsweise bei vielen alten Familienmitgliedschaften aufgeräumt und auch der gut in Lohn und Brot stehende Mittvierziger gefunden, der immer noch den Status eines Auszubildenden hatte. Nach Argumenten Für und Wider einer Beitragserhöhung durch Mitglieder wurde die Erhöhung, die dem Verein gut 12 000 Euro pro Jahr zusätzlich dringend benötigte Einnahmen beschert, bei einer Gegenstimme beschlossen.

Für weitaus heftigere Diskussionen sorgte der Punkt "Kooperation Gemeinde/Verein" - ging es dort doch um bares Geld. Die Gemeinde sieht sich aufgrund ihrer Haushaltslage nicht mehr imstande, die Sportanlagen kostenlos zur Verfügung zu stellen und wie bisher aus eigenen Mitteln zu unterhalten. Sie möchte den Verein mit ins Boot holen. Dazu ist der MTV aber trotz Beitragserhöhungen nicht in der Lage. Mehrfach haben Vorstand und Gemeindevertreter aller Fraktionen getagt, um nach für beide Seiten akzeptablen Lösungen zu suchen - bislang offenbar erfolglos. Bürgermeister Wolfgang Steffen (CDU) und Tim Gabrys (WiR) betonten, dass kein Gemeindevertreter dem Verein Böses wolle. "Wir wollen nicht wie andere Gemeinden dem Verein den Hahn zudrehen. Wir wollen zusammen eine für beide Seiten akzeptable Lösung finden", sagte Steffen. Hart in der Sache blieb Rodde, als er fragte, ob es um das Stopfen von Löchern im Haushalt der Gemeinde durch den MTV gehe. Laut Rodde hatte der Verein bereits konstruktive Vorschläge unterbreitet, wie zum Beispiel das Suchen kostengünstiger Anbieter auf dem freien Markt. "Kann der Verein die Arbeiten billiger anbieten, wäre das quasi unsere Geldbeschaffung", so der Vorsitzende. Sollte die Gemeindevertretung sich mit den Vorschlägen nicht zufriedengeben und auf anteiliger Kostenübernahme für die Unterhaltung der Sportanlagen durch den MTV beharren, wird eine außerordentliche Mitgliederversammlung nötig sein um zu klären, ob der Verein einen Zusatzbeitrag - eine "Gemeindeabgabe" - verlangen muss. Angesichts der kontroversen Diskussion stellte Bürgermeister Steffen fest: "Die Fronten werden hier heute unnötig verhärtet - das will kein Gemeindevertreter". Der MTV-Vorsitzende übergab nach Beschluss durch die Jahresversammlung ein Schreiben des Vereins mit Lösungsvorschlägen an Bürgermeister Steffen, auf das die Gemeinde jetzt reagieren soll. Trotz teils hitziger Debatte betonte Rodde am Schluss, dass es ihm um die Sache gehe, nicht um Persönliches.

Auch die Ehrungen von Vereinsmitgliedern standen auf dem Programm. Zudem wurden drei Mitglieder für besonderes Engagement für den Verein durch Bürgermeister Steffen geehrt, und drei weitere Mitglieder erfuhren aufgrund besonderer Leistungen eine zusätzliche Ehrung durch den Verein. Unter ihnen die 14-jährige Lisa Heider - der "Shootingstar" der Schützensparte, so Rodde. 2010 in den MTV eingetreten wurde sie im März 2011 Kreismeisterin, im Juni bereits Landesmeisterin. "In einem knappen halben Jahr von null auf Hundert", wie Spartenleiterin Birgit Nolda sagte.

Bei der Mitgliederentwicklung liegt der mit gut 1500 Mitgliedern größte Verein Dänischenhagens im landesweiten Trend. Insbesondere die mittleren Altersgruppen fehlen den Vereinen, was seine Hauptursachen in der Entwicklung im Arbeitsleben und in der Gesellschaft hat.

Bei den Wahlen wurde der bisherige Vorstand größtenteils bestätigt. Für den ausgeschiedenen Heiko Bratz (Verantwortlicher für die Günter-Seemann-Sportanlage) wurde Michael Krohn gewählt, für den ebenfalls ausgeschiedenen Kai Bretschneider (verantwortlich für die Sporthallen) kam Sören Niemann neu in den Vorstand. Der Posten eines turnusmäßig neu zu wählenden Kassenprüfers ging an Manfred Sachau.

Zum Ende standen noch die Vorbereitungen zum 100. Geburtstag des MTV 2013 auf dem Programm sowie ein Ausblick auf die Veranstaltungen des laufenden Jahres. Als Höhepunkte sind das traditionelle Ostereierschießen und Rühreiessen der Sportschützen am 5. April und der Frühlingstag mit Fußball-Kuddel-Muddel-Turnier am 17. Mai zu nennen.

 

Gelsen bei: www.shz.de

 


 

Dänischenhagen peilt Sanierung der Laufbahn an

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Dänischenhagen. Die Sportler wird es freuen: In einer eigens dafür angesetzten Sitzung beschloss die Gemeindevertretung am Mittwochabend, die Rundlaufbahn auf der Günter-Seemann-Sportanlage gemäß des vom Sportstättenfachbüro Siller aus Kiel vorlegten Konzepts für insgesamt etwa 330 000 Euro erneuern zu lassen. Ein entsprechender Antrag auf Bezuschussung in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten soll an das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MLUR) gestellt werden.

Die Eile war insofern geboten, als das Eingangsdatum vollständig bewilligungsreifer Anträge als ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl der Projekte gilt. Die Anträge müssen spätestens bis zum 25. April beim MLUR auf dem Tisch liegen. Bürgermeister Wolfgang Steffen (CDU) war sehr darum bemüht, eine große Diskussion zum Thema Kooperationsbereitschaft des MTV Dänischenhagen wie sie sich auf der Jahresversammlung des Vereins anbahnte (wir berichteten) an dieser Stelle zu vermeiden. "Wir sollten den Weg in der Tat ohne große Diskussion gehen", betonte er. "Dann müssen wir uns erneut unterhalten, wie wir weiter vorgehen wollen. Hier geht es darum, dass wir den Fuß in der Tür haben, dass wir in den Genuss kommen, die Förderung auszuschöpfen. Das sind immerhin 50 Prozent Fördermittel." Tim Gabrys (FDP) appellierte dennoch an den Vorstand des MTV Dänischenhagen, seinen Beitrag zu leisten. "Sich immer nur auf die Gemeinde zu verlassen, ist nicht der richtige Weg."

Auch Hans-Joachim Schröder (CDU) sprach sich dafür aus, den Grundsatzbeschluss zu fassen, darüber hinaus jedoch auch die Kooperationsbereitschaft des MTV einzufordern. Insofern stieß der Vorschlag von Horst Mattig (SPD), die Gemeindevertretung vor Auftragsvergabe erneut entscheiden zu lassen, auf Zustimmung. Wolfgang Steffen hielt das nicht für notwendig. "Eigentümerin der Sportanlage ist die Gemeinde", machte er noch einmal deutlich. "Jeder Gemeindevertreter muss sich darüber klar sein, ob wir unsere Sportstätten erhalten wollen oder nicht. Ich sehe da keinen Sinn drin, aber wenn es gewünscht wird?"

Der Beschluss, die Rundlaufbahn erneuern zu wollen mit dem Zusatz, vor Auftragsvergabe erneut zu beraten, fiel einstimmig.

Gelesen bei: www.shz.de

 

MTV: Sitzungs-Marathon blieb ohne Sieger

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Dänischenhagens Sportverein streitet mit Gemeinde Dänischenhagen.

Der Startschuss zur Diskussion über Pflege und Instandhaltung des Platzes und der Halle fiel schon vor Monaten. Angesichts eines ausgereizten kommunalen Haushalts und immer teurerer Pflichtaufgaben war die Gemeinde an den Sportverein herangetreten, um ihn mit ins Boot zu holen, da die freiwilligen Leistungen nicht mehr erbracht werden können. „Wir sollen mitrudern, damit das Boot nicht untergeht“, formulierte es MTV-Vorsitzender Hartwig Rodde. Fraglich war für ihn, ob er die Mehrheit der 1560 Mitglieder an die Riemen bekommt. Um das zu erfahren, hatte er das Thema auf die Tagesordnung der Jahresversammlung gesetzt.

mtv-sitzungs-marathon-blieb-ohne-sieger_artikelquer„Die Gemeinde hat angeregt, dass wir uns finanziell oder durch Eigenleistungen an anfallenden Kosten zur Unterhaltung der Anlage beteiligen sollen. Der Vorstand ist der Meinung, dass wir das nicht tun sollten“, erklärte Rodde eingangs der Diskussion und schlug damit einen Pflock ein. Nur in einem Punkt zeigte sich der Vereinschef entgegenkommend: „Wir sind bereit, Angebote für eine kostengünstigere Reinigung und Pflege der Anlage einzuholen.“ Mehr sei nicht drin.


Bürgermeister Wolfgang Steffen, der kurz zuvor für eine 40-jährige Mitgliedschaft im MTV ausgezeichnet worden war, stellte sich hinter die Gemeindevertretung und versuchte, die Wogen zu glätten: „Wir wollen eine gemeinsame Lösung mit dem Verein.“ Der MTV habe in jüngster Zeit verschiedene Wünsche geäußert, unter anderem eine Verbesserung des sanitären Bereichs, eine Erneuerung der Laufbahnen auf der Günter-Seemann-Anlage und die Schaffung eines Kunstrasenplatzes. Außerdem sei das Dach der Turnhalle undicht. Das seien zusammen gut eine Million Euro. Ein Betrag, so Steffen, den man angesichts vieler anderer kommunaler Aufgaben schlicht nicht aufbringen könne. Letztendlich kam man überein, die Gespräche mit der Politik wieder aufzunehmen, um möglicherweise doch noch eine einvernehmliche Lösung für alle Beteiligten zu finden.


Für reichlich Diskussionsstoff sorgte die vom Vorstand vorgeschlagene Anhebung der Beiträge, um die stetig steigenden Ausgaben in den Griff zu bekommen. So müssen allein für Trainer rund 51000 Euro und etwa 15000 Euro für Energiekosten aufgewendet werden. Die Tennissparte, die ihren Etat eigenständig verwaltet, zeigte sich davon nicht sehr angetan, stimmte schließlich aber doch zu. Erwachsene zahlen somit künftig zwölf Euro im Monat (bisher zehn Euro), Jugendliche mit 6,50 Euro 50 Cent mehr als bislang und Familien 18 Euro (bisher 16,50 Euro). Für Alleinerziehende (zehn Euro) und fördernde Mitglieder (fünf Euro) ändert sich nichts.


Gelesen bei: www.kn-online.de

 

 

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