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Startseite Zeitungsartikel Kurze Freude über Mehreinnahmen

Kurze Freude über Mehreinnahmen

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Mit einer Mehreinnahme von 770 000 Euro schließt die Jahresrechnung 2009 der Gemeinde. Mehreinnahmen bei der Gewerbersteuer sowie
geringere Ausgaben in verschiedenen Bereichen hatten zu diesem Ergebnis geführt.

"Das hört sich viel an", sagte der Finanzausschussvorsitzende Eckhard Sindt (CDU). Doch die Gemeinde könne sich nur kurz über das Geld
freuen, bevor es für Vorhaben wie den Krippenbau wieder verschwinde. Dem Vertrag mit der Nachbargemeinde Strande zum Bau der
Betreuungseinrichtung wurde zugestimmt, ebenso dem Trägervertrag mit dem Verein "Hallo! Hello!".
Die von der FDP-/WIR-Fraktion formulierte Anregung, über eine aktivere Einbindung der Gemeinde in die Aktiv-Region "Hügelland am
Ostseestrand" nachzudenken, um den Tourismus für Dänischenhagen besser nutzen zu können, nahm Verwaltungschef Dirk Osbahr zum
Anlass, über die Arbeit der Förderinitiative zu berichten. Er verwies auf bereits angestoßene Projekte wie die Existenzgründermessen, das
"Verrückte Haus" in Gettorf oder das Wellness-Center in Surendorf und appellierte an die Fraktionsvertreter, sich Gedanken zu machen, was
Dänischenhagen zu bieten hat. Er rief dazu auf, auch zunächst abwegige Ideen nicht zu scheuen, um zu einem Ergebnis zu kommen, das von
einer Strahlkraft für die gesamte Region ist. Weiter teilte Osbahr mit, dass der Wirtschaft-, Tourismus- und Kulturverband Dänischer Wohld in
Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Kiel die Idee, eine Halle für die Gemeinden im Wohld zu realisieren,
prüfe. Das Ergebnis soll im Juli vorgestellt werden und wäre ein weiteres mögliches Projekt für die Aktiv-Region.
Die Ausschussmitglieder regten an, im September eine Informationsveranstaltung zur Aktiv-Region anzubieten. Sie soll im Bereich des Amtes
Dänischenhagen stattfinden.
Ein weiteres Thema war das bereits im Bauausschuss (wir berichteten) diskutierte Verkehrskonzept für das "Steinviertel". Die Fraktionsvertreter
sprachen sich dafür aus, durch Planer die Grundlagen aufnehmen und vorstellen zu lassen, um dann darüber abzustimmen, ob wesentliche
Verbesserungen erkennbar und zu finanzieren sind.


Weitere Themen:
Ein Fachbüro soll prüfen, ob die beantragte Sanierung der Laufbahn des A-Platzes lohnt oder ob diese erneuert werden muss.
Nachdem sowohl der Sozial- als auch der Bauausschuss die Anmietung von Räumen in der Dorfstraße für die Erweiterung der
Volkshochschule abgelehnt hat, sprach sich auch der Finanzausschuss dagegen aus.
In die Sanierung des Kanalnetzes investiert die Gemeinde in diesem Jahr über 200 000 Euro.
Die im Bauausschuss befürwortete Befestigung der Zufahrt zum Tennisheim wurde abgelehnt.

Gelesen bei: www.SHZ.de
 

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