Eckernförde. Der ehemalige Kiosk am Eingang der Fußgängerzone ist keine Visitenkarte für Eckernförde. Das Gebäude an der Kieler Straße/Ecke Gerichtstraße steht leer. Es soll schon zur kommenden Saison in einen regionalen Tourist-Info-Punkt umgestaltet werden, und zwar mit finanzieller Unterstützung der Aktivregion Hügelland am Ostseestrand. Der Vorstand bewilligte bei einer Sitzung im Eckernförder Rathaus Fördermittel für insgesamt drei Projekte, berichtete Regionalmanager Max Triphaus am Donnerstag. Die Aktivregion will außer dem Kioskumbau auch ein Besucherlenkungs- und Informationssystem im Naturpark Hüttener Berge bezuschussen. Zum dritten Projekt wollte sich Triphaus noch nicht äußern, weil ein Beschluss aus der betreffenden Gemeinde fehle.Da die Eckernförder Tourist-Info an der Promenade recht versteckt liegt, soll der ehemalige Kiosk in einen zusätzlichen Info-Punkt umgestaltet werden. Die Kosten: rund 33000 Euro. Diese Summe fördert die Aktivregion zu 55 Prozent, die Co-Finanzierung übernimmt die Stadt. Triphaus: „Dort kann der Durchgangsverkehr angesprochen werden.“ Vorher erhalte das Gebäude einen frischen Anstrich und eine neue Inneneinrichtung.Weitere Fördermittel fließen in ein Beschilderungskonzept für die Hüttener Bergen. Triphaus: „Gästen und Einheimischen soll bewusst werden, dass es hier einen Naturpark gibt.“ Momentan gelte die Beschilderung als dürftig, so der Regionalmanager, weshalb nun ein Konzept her müsse. Dafür werden 28450 Euro veranschlagt, wovon die Aktivregion 55 Prozent bezuschusse. Die Co-Finanzierung übernimmt das Amt Hüttener Berge. Damit habe die Aktivregion das diesjährige Förderbudget von 300000 Euro ausgeschöpft, das aus EU-Mitteln gespeist wird.
Was die Aktivregion außerdem beschäftigt: Die Initiative startet voraussichtlich noch in diesem Jahr einen Ideenwettbewerb. Laut Triphaus sollen Projektvorschläge von Personen, Vereinen oder Gemeinden gesammelt werden. Die Präsentation des Wettbewerbs erfolge auf einem Workshop, möglichst in Dänischenhagen. Die besten Ideen werden prämiert.
Und um den Tourismus in der Region anzukurbeln, feilt ein Flensburger Medienbüro an einer Themenkarte, die voraussichtlich ab Jahresende im Internet anzuklicken ist. Darauf wird unter anderem über Kultur, Gastronomie oder Sehenswürdigkeiten informiert. Die Karte enthält schon 700 Hinweise (die aktuelle Onlineversion: http://buerooeding.de/karte/karte.html).
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