Auch darin, dass der MTV-Vorsitzende Hartwig Rodde den Vorsitz übernehmen soll. Endgültig benannt werden sollen die Vertreter in der Sitzung der Gemeindevertreter Ende November. Dahinter stehen die schon langjährigen Diskussionen, ob ein kleiner Anbau an die vorhandene Halle, ein Neubau oder sogar eine Großsporthalle auf Amtsebene angestrebt werden sollten. Darauf machte Peter Backen (CDU) aufmerksam.
Eine Ablehnung dagegen handelte sich der MTV mit seiner Anfrage nach einer neuen Schließanlage für das Sportheim ein. Die könnte gut 2800 Euro kosten, war in einem Kostenvoranschlag kalkuliert, was insbesondere bei den CDU-Vertretern auf Widerspruch stieß. Momentan, erläuterte Rodde, seien eine Menge Schlüssel sogar noch aus den 80er Jahren im Umlauf. Und sechs verschiedene seien nötig, um nach den verschiedenen Erweiterungen überall reinzukommen. Bei zwei Ja-Stimmen der SPD, zwei Nein-Stimmen der CDU und Enthaltungen kam keine Mehrheit zustande.
In den MTV-Vorstand zurück gab der Ausschuss den Wunsch der Sportler, eine Art Käfig für die beweglichen Aluminium-Fußballtore zu bauen. Begründet hatten sie die Notwendigkeit, je nach Material 6800 oder 7700 Euro auszugeben, mit Vandalismus. Die jetzige Tore würden von Jugendlichen oft einfach über den Platz geschoben, manche hangelten auch an der Latte. Konsequenz: Die Tore gehen aus dem Leim, müssen häufig repariert werden. Außerdem können sie, wenn die Bodenbefestigung erst mal gelöst ist, auch leicht umfallen.
Über zwei Ausschuss-Vorschläge soll im MTV nun beraten werden: Entweder das Geld wird als zinsloses, in festen Raten rückzahlbares Darlehen von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Oder die Möglichkeit wird abgeklärt, die Tore nach jedem Gebrauch auf den abgeschlossenen B-Platz zu transportieren.
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